Alpentour 2015

Am 16. Juli ging es für die Heidelberger mit dem Auto und Campingwagen los in Richtung Konstanz. Dort wurde das Gepäck der anderen eingesammelt.
Wir stiegen auf das Rennrad um rollten uns zu dritt schon mal in Richtung Schweiz ein. Das Begleitfahrzeug fuhr voraus und suchte einen geeigneten Campingplatz.
Es ging ca. 60km durch das Kanton Thurgau und St. Gallen nach Alt St. Johann, über kleine Nebenstraßen, bei schönstem Sonnenuntergang. Dort wurde auf einem netten Campingplatz übernachtet.

Am Vormittag des nächsten Tages trafen die Konstanzer, von der Schwägalp (1278m) kommend, ein. Nach einer kurzen Verpflegungspause wurde die Reise gemeinsam fortgeführt.
Die Etappe führte uns ca. 100km bei bestem Wetter weiter in das Rheintal Richtung Bad Ragaz, um dann in Landquart über den Wolfgangpass (1633m) nach Davos zu gelangen. Kurz vor Klosters erwischte uns ein Gewitter, das uns bis nach Davos folgte. Dort übernachteten wir in der Jugendherberge. Abends wurde gemeinsam gegrillt.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es gegen halb neun los.
Die Etappe führte uns über den Albulapass (2315m) nach St. Moritz und über den Julierpass (2284m) nach Thusis und weiter bis in den Ort Splügen. Mit 170km und 3300hm war das die längste und anstrengendste Etappe unserer Tour. Das Wetter war super und auch die tollen Ausblicken auf die Berge waren immer wieder zu genießen.
Gegen Abend erreichten wir alle erschöpft den Campingplatz in Splügen. Dank unserem Begleitservice und unserer Kollegen wurde uns ein leckeres Abendessen zubereitetet.

Um acht Uhr ging es nach dem Frühstück gleich auf den Splügenpass (2113m) hinauf. Die Etappe führte uns mit ca. 120km über Chiavenna am Comer See entlang und dann weiter über Menaggio zurück in die Schweiz nach Lugano.
Kaum waren wir über den Splügen ging es in Italien auf schlechten Straßen rasant hinunter zum Comer See. Zwischenzeitlich hatten wir einen Sturz, der aber glimpflich ausging. Den Materialschaden konnte wir zum Glück einigermaßen beheben, sodass wir gemeinsam weiterfahren konnten.
In Porlezza am Luganer See machten wir einen Zwischenhalt. In einem Restaurant am See konnten wir gemeinsam die italienische Küche genießen.
Nach einem kurzen Sprung ins Wasser ging es weiter nach Lugano.
Dort endete unsere gemeinsame Tour. Die Konstanzer stiegen in den Zug, die Heidelberger fuhren mit dem Auto zurück in die Heimat.

Die Alpentour war mit insgesamt 460km und 7400hm eine sehr gelungene Rundfahrt. Die Strecke war sehr abwechslungsreich mit steilen Rampen, rasanten Abfahrten sowie mit schönen Ausblicken.
Das Wetter war super, trotz dem Gewitter und dem heißen letzten Tag.
Vielen Dank geht an das Begleitfahrzeug, das uns immer wenn notwendig zur Seite stand und uns immer versorgte. Danke an die Streckenplaner sowie an alle Beteiligten für die schöne Tour durch die Alpen.

Diese Tour hat uns den Anreiz gegeben einen Radsportverein in Heidelberg zu gründen.

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