Heidelbergman 2016

Gestern stand der HD Man 2016 auf dem Plan einiger RSV´ler und nicht nur Staffeln sondern auch der ein oder andere Einzelstarter gingen um kurz nach 9.30 Uhr an den Start. Die Strecken waren wie immer eine Herausforderung und dasbesonders für die Radler und Läufer, denn es galt per Rad zwei Mal den Königsstuhl zu erklimmen und zu Fuß den Philosophenweg zu besteigen.

Aber zuerst zum grandiosen Start in den Neckar, welcher etwas verzögert wurde da ein Stromausfall die Wettkampfbesprechung behinderte. Die Einzelstarter durften erst an den Start während sich die Staffelschwimmer noch 5min gedulden mussten. Auf Grund des geringen zeitlichen Abstands kam es gegen Ende der Schwimmstrecke zu zahlreichen Überholmanövern im Neckar und anschließender wuselnder Aktivität in der Wechselzone. Die Einzelstarter mussten sich erst noch aus dem Neo schälen und aufs Rad springen während die Staffelradler schon bereit standen.
Die Radstrecke führte anfangs über das berüchtigte Kopfsteinpflaster und auf engen Gassen durch die Altstadt  – selbst mit lautstarken “Achtung“-Rufen war an ein zügiges Vorankommen nicht zu denken. Und das bei einem Puls von 180! Gleich zu Beginn der Bergetappe auf den Königstuhl kam unser Bergprofi Frederik an mir vorbeigeflogen und ich wünschte ihm mit besonderen Worten viel Glück für die Aufholjagt – mit einer famosen sechsschnellsten Zeit unter den Freizeit-Staffeln ist das auch gelungen. Besondere Vorsicht war in den Abfahrten vom Königstuhl angesagt, da die Straße in den Kurven teilweise noch nass war und ab und an mal ein Triathlet auf der Strecke rumirrte. So kam es dazu, das ich auf der Abfahrt mit knapp 50 km/h den Gehweg nutzen musste, weil ein Tria in der unübersichtlichen Kurve an der Molkenkur die Straße querte. Natürlich gab das von meiner Seite wieder nette aber berechtige Worte, da das Manöver des jungen Mannes fast in einer Katastrophe geendet hätte. Nach kurzer Schreckpause ging es dann zum zweiten mal auf den Berg/Hügel und ohne weitere Probleme zurück in den Start-Ziel-Bereich zum Wechsel. Dort völlig fertig angekommen stellte ich fest, dass unser Bergkönig schon erholt mit anderen gemütlich quatschte und die Sonne geniest. Ich habe mir aber sagen lassen, dass er in der Wechselzone sein Rad von sich schmiss und erst wieder auf dem Boden zu sich kam… Mit seiner super Zeit von 1:09:52 war auch genug Zeit um auf mich und den Rest der RSV Starter zu warten. Top Leistung – ich ziehe meinen Helm!

Auch unsere Mädels, Christiane, Sonja, Lisa und Isabella haben super Leistungen gezeigt und Radzeiten hingelegt die für die Top 10 unter den Frauen reichen würde.

Ebenfalls unsere Männer in der Staffel zeigten alle was sie am Berg drauf haben:
Volker 1:11:50, Felix 01:17:48 und Max 1:19:03 legten super Zeiten hin!

Besonders lobenswert war auch Hans. Er hat sich als Einzelstarter eine Namen gemacht und als Tria-Neuling Wettkampfgeist gezeigt. Am Ende reichte es zum sagenhaften 98. Platz von über 460 männlichen Einzelstartern, mit einer super Radzeit von 1:18:50.

Sehr gute Leistungen zeigte auch Bernd Albrecht, Sponsor und Tourenguide unseres Vereins, mit dem 1. Platz in seiner Alterklasse AK55 und den 70. bei den Männern, Gesamtzeit 2:25:15.

An dieser Stelle möchte ich natürlich auch die RSV-Helfer an der Strecke loben, welche sich für den SV Nikar und den Skiclub bereit erklärt haben die Radstrecke abzusichern.

Alles in allem konnte sich unser junger RSV zeigen und ich hoffe nächstes Jahr auf noch mehr Starter/Staffeln.

Euer Roland

PS : Lieber Hans, eine Bitte aber: bleib bei uns Radlern, wir brauchen dich!

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