Riderman 2018

Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Sportler des RSV haben mehr oder weniger ihre persönlichen Ziele erreicht. Die Motivation, sich noch mal so richtig zu quälen geht gegen Null.
Nicht aber bei Thilo.
Nach der Ötzi-Premiere will er nicht nur die gute Form nutzen, sondern es mit einem RSV-Team noch mal so richtig wissen, „Attacke“!
Was gibt es da besseres als ein 3 Tage Event im Schwarzwald mit German Cycling Cup Wertung? Im Feld also das „Who is Who“ der deutschen Jedermann Szene. Dazu Topfahrer der Granfondo Szene aus Belgien, Holland und der Schweiz. Genau die Konkurrenz mit der sich Thilo messen will und auch kann!
Und siehe da, nach einer hoch motivierten Mail an der RSV Verteiler finden sich 6 weitere hungrige Mitstreiter, denen es scheinbar ähnlich ging.

So standen am Freitag dann Lotte (Danke für die Organisation Rund um die Unterkunft), Ann-Christine, Derek, Natze, Robert und Ich auf der Startrampe zum 16km Auftaktzeitfahren. Die Streckenführung war nicht besonders anspruchsvoll, die 200hm dagegen schon. Dennoch schafften es Vier von uns sich legal für Startblock A zu qualifizieren.
Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen ließen die 2. Etappe dann zu richtigen Königsetappe werden. Ein ständiges hoch und runter auf idyllischen Feldwegen, breiten Bundesstrassen, pittoresken Ortsdurchfahren und romantischen Tälern hätte man genießen können. Naja, oder man sieht einfach nur Sterne beim Versuch seine Leistungsgrenze zu verschieben um das Hinterrad der Jungs zu halten, welche einem am Berg davon fahren. Nur um dann mit den letzten Körnern über die Kuppen zu ziehen, sich mit 70km/h in die kurvigen Abfahrten stürzen und eventuelle Lücken zu schließen. Das fühlt sich an wie richtiges Radrennen!
Dazu passt auch die einzigartige Organisation des Riderman. Regelmässig Trinkflaschen vom Begleitmotorad, Energie Riegel aus dem Skoda, angereichte IsoDrinks in Trinkflaschen, kaum geparkte Autos auf der Strecke und das beste: Käse-Schinken Croissants im Ziel! Besser haben es die Profis auch nicht. Apropos Profi-Feeling, das bot dann auch die 3. Etappe. Ein Kampf um die Gesamtwertung, zwischen den Teams des GCC, bei Nieselregen und starkem Wind. Holla Windkante! Es wird ein ganz anderes Rennen, wenn man nicht mehr nur am Berg über 300 Watt treten muss, sondern auch im flachen, 10cm hinter dem Vordermann. Wahnsinn, mit wie viel Taktik sogar bei den Jedermännern vorne gearbeitet wird.
Wir freuen uns schon auf die neuen, sportlich engen, renntauglichen Trikots im professionellen Design. Dann sehen die Gruppenbilder zukünftig auch so aus wie wir uns auch ohne fühlten, als Team.

Bests, Christian

 

 

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